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Reichsstadt Freiburg im Üechtland

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6. Periode: 1620-1707   (MCV 40-52)


Pistole 1635.     Ø 26 mm, 6,64 g.   MCV 42; HMZ 2-263c; Friedb.246.
¤MON:AVREA·FRIBVRGENSIS   //   ¤SANCTVS·NICOLAVS·I635


Kreuzer o. J.     Ø 19 mm, 0,89 g.   MCV 51zu; D.T.1268a; HMZ 2-269a.
Vs.:   ✠MONETA·FRIBVRGENSI:  -  Doppeladler mit Stadtwappen auf der Brust.
Rs.:   ✠SANCTVS·NICOLAVS·  -  Gabelkreuz, vierblättrige Rosetten in den Winkeln.
ACM kennt nur datierte Kreuzer, von 1622 bis 1702.

7. Periode: 1708-1785   (MCV 53-67)


20 Kreuzer-Probe 1710 (5 Batzen).     Ø 27 mm, 4,41 g.   MCV 54; D.T.649b; HMZ 2-273b.
Vs.:   ·MONETA NOVA REIP:FRIBVRGENSI:  -  Kartusche, darin das alte Stadtwappen.
Rs.:   SOLI DEO - GLORIA 1710  -  Kreuz aus acht F um das neue Wappen (Schwarz-Weiß),
unten Kartusche mit der Wertangabe CR·20.


20 Kreuzer 1710 (5 Batzen).     Ø 27 mm, 4,84 g.   MCV 56; D.T.650; HMZ 2-273c.
Vs.:   ·MON:NO:REIP - FRIBVRG·HELVE - 1710  -  Kartusche mit dem Stadtwappen.
Rs.:   Kartusche, darin gekrönter Doppeladler mit Wertzahl 20 auf der Brust.


10 Kreuzer 1709 (2½ Batzen).     Ø 23 mm, 2,22 g.   MCV 57; D.T.652; HMZ 2-275a.
Vs.:   +MONETA✴NOVA·REIPVBL:FRIBVRG·HELVE  -  Kartusche mit Stadtwappen ohne Adler.
Rs.:   ✼GLORIA✴IN✴EXCELSIS✴DEO·1709   "Ehre sei Gott in der Höhe"
gekrönter Doppeladler, auf der Brust die Wertzahl 10.


Halbbatzen 1712 (2 Kreuzer).     Bill.   Ø 23 mm, ca.2,1 g.   MCV 58; D.T.654c.
Vs.:   ✶MONET·NOVA·REIPVB·FRIBVRGEN   -   Wappen im Schild zwischen F - B.
Rs.:   ✶SANCTVS✴NICOLAVS✴I712   -   Keilkreuz und Wertangabe *2 - CR.


Halbbatzen 1714.     Bill.   Ø 23 mm, 2,30 g.   MCV 59; D.T.655a; HMZ 2-277f.
Vs.:   ✶MONET NOVA REIPVB FRIBVRGENSIS   -   Kartusche mit dem Wappen .
Rs.:   ✶SANCTVS✶NICOLAVS✶1714   -   Blattkreuz, Blumen in den Winkeln.


Kreuzer o. J. (1711-14).     Ø 20 mm, 0,96 g.   ACM zu63; D.T. vgl.659; HMZ vgl.2-279.
ähnlich wie vor, jedoch inkuse Vorderseite als Rückseite.
Das zuvor geprägte Stück war versehentlich auf dem Unterstempel liegen geblieben.


Vierer 1713 (1/2 Kreuzer).     Ø 15 mm, 0,59 g.   MCV zu 65; HMZ 2-280a.
Vs.:   +MONETA·FRIBVRGENSIS  -  Drei Türme mit Halbring.
Rs.:   +SANCTVS·NICOLAVS+1713  -  Gabelkreuz, in den Winkeln kleine Kreuze.
Dieser früheste Vierer Freiburgs aus dem 18. Jahrhundert wurde erstmals von E. Tobler in den Schweizer Münzblättern Heft 159 (August 1990) richtig beschrieben. Es handelt sich um das im Artikel abgebildete Exemplar.

Diese Seite endet mit dem Verschwinden des aparten alten Fribourg-Wappen.


8. Periode: 1786-1797   (MCV 68-71)
fehlt hier.


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Lit. :
Morard, N. / Cahn, E.B. / Villard, C. [MCV]: Monnaies de Fribourg - Freiburger Münzen, Fribourg 1969.

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